Technologie

KOHLENFASER

Koh­len­stoff­fa­sern bestehen fast aus­schliess­lich aus ele­men­ta­rem Koh­len­stoff. Die Mole­kü­le sind in Mikro­kris­tal­len ange­ord­net, die in Längs­rich­tung zur Faser­ach­se aus­ge­rich­tet sind. Die­se Aus­rich­tung macht die Fasern stei­fer als Stahl, obwohl sie nur ein Vier­tel bis ein Fünf­tel der Dich­te auf­wei­sen. Damit sind die­se Fasern beson­ders attrak­tiv für den Leichtbau.
Um die­se Eigen­schaf­ten nut­zen zu kön­nen, müs­sen die Fasern, die jeweils weni­ger als ein Zehn­tel der Brei­te eines mensch­li­chen Haa­res haben, in einer Art Rah­men — in die­sem Fall eine Poly­mer­ma­trix, die die Fasern fixiert — ent­hal­ten sein.
Eine gute Koh­len­stoff­kom­po­nen­te ent­hält mehr als 50% Fasern.
daCar­bo nutzt die Frei­heit, die die Aus­rich­tung der Koh­len­stoff­fa­sern und die Ver­bund­kon­struk­ti­on beim Bau der Instru­men­te bie­ten, nicht um Gewicht zu spa­ren, son­dern in ers­ter Linie, um die Schwin­gung des Instru­ments zu opti­mie­ren. Es wird mög­lich, jene Schwin­gun­gen der Instru­men­ten­wand zu unter­drü­cken, die ein­fach nur Ener­gie verschwenden.
Instru­men­ten­bau­er, Inge­nieu­re, Akus­tik­de­si­gner und Musi­ker haben inten­siv zusam­men­ge­ar­bei­tet, um den Ener­gie­ver­lust in der Luft­säu­le, in der der Klang erzeugt wird, zu minimieren.
Als Ergeb­nis sind die Instru­men­te in allen Regis­tern bei höchs­ter Klang­qua­li­tät bemer­kens­wert leicht zu spie­len. Sie ermög­li­chen eine aus­ge­zeich­ne­te Arti­ku­la­ti­on und direk­te Kon­trol­le. Der Musi­ker kann sich auf das Wesent­li­che konzentrieren.

INSTITUT FÜR MUSIKAKUSTIK, WIEN

Das Insti­tut für Musi­ka­li­sche Akus­tik an der Uni­ver­si­tät für Musik und dar­stel­len­de Kunst Wien unter­stützt daCar­bo mit detail­lier­ten akus­ti­schen und schwin­gungs­tech­ni­schen Mes­sun­gen an unse­ren Pro­to­ty­pen. Dies ermög­licht einen mass­ge­schnei­der­ten Design­pro­zess für die Instru­men­te unter Berück­sich­ti­gung von Klang und Intonation.

Mes­sun­gen an daCar­bo-Instru­men­ten zei­gen, dass sie eine höhe­re Ener­gie­ab­ga­be haben — das bedeu­tet, dass der Spie­ler weni­ger Ener­gie benö­tigt, um den glei­chen Klang zu erzeu­gen, und weni­ger schnell ermü­det. Dies ent­spricht genau dem, was uns die Musi­ker sagen, wenn sie die Instru­men­te testen.

HANDARBEIT TRIFFT HIGHTECH

daCar­bo hat eine Injek­ti­ons­tech­no­lo­gie zur Her­stel­lung kom­ple­xer Rohr­for­men aus Koh­len­stoff­ma­te­ria­li­en ent­wi­ckelt. Mit die­ser Tech­no­lo­gie pro­du­ziert daCar­bo Bau­tei­le für Blas­in­stru­men­te, die sich durch eine per­fek­te Ober­flä­chen­qua­li­tät im Inne­ren und Äus­sern der Roh­re aus­zeich­nen. Das Ver­fah­ren garan­tiert ein dau­er­haf­tes, kom­pro­miss­lo­ses Finish, das viel genau­er ist, als es mit tra­di­tio­nel­len Instru­men­ten­bau­tech­ni­ken erreicht wer­den könn­te. Nichts­des­to­trotz wird jedes Instru­ment in akri­bi­scher, prä­zi­ser Hand­ar­beit mit Lie­be und Sorg­falt von unse­ren Instru­men­ten­bau­ern gebaut.